Historische Fakten – Inperpetuum

Historisch belegte Hintergrundinformationen und Fakten zum Roman Inperpetuum - Recherche-Dossier

Jacques de Molay:

Wurde im Mai 1292 zum 23. und letzten Großmeister des Templerordens ernannt.
Am 18. März 1314 wurde er in Paris auf einem Scheiterhaufen verbrannt.
Einer der interessantesten Persönlichkeiten der Geschichte, die viele Fragen offenlässt. Weiterführende Sachliteratur: Der letzte Templer; Leben und Sterben des Großmeisters Jacques de Molay von Alain Demurger

Guillaume de Beaujeu

Großmeister des Templerordens von 13. März 1273 bis zu seinem Tod am 18. Mai 1291.

Bruno von Markdorf

Die Herren von Markdorf waren eine Familie von Edelherren im badischen Linzgau, beheimatet in Markdorf in der Nähe vom Bodensee. Der kleine Bruno entstammt aus des Autorins Feder.

Karl I. von Anjou

geboren März 1227, gestorben 7. Januar 1285, war seit 1266 König von Sizilien. Er ist der Stammvater des älteren Hauses von Anjou, eines Seitenzweiges der französischen Herrscherdynastie der Kapetinger. Maßgeblich beteiligt am Waffenstillstandsabkommen im Frühjahr 1272 mit Baibars.

Otton de Grandson

Geboren 1238, gestorben April 1328 in Grandson.
Wegen seiner Karriere am englischen Königshof und als einer der erfahrensten Militärs und Diplomaten seiner Zeit war er schon zu Lebzeiten berühmt. Es gibt kaum eine Figur in der englischen Geschichte, die ein so langes Leben hatte, so weit reiste und eine solch abenteuerliche und vielfältige Karriere wie Grandson hatte.

Baibars der I.

Al-Malik az-Zahir Rukn ad-Din Baibars al-Bunduqdari
War von 1260-1277 Sultan von Ägypten und Syrien. In dem ukrainisch-russischen Steppengebiet geboren, wurde er als Sklave nach Kairo verkauft. Trotz einer Sehbehinderung, in Form von einem weißen Fleck in der Iris, war er einer der besten Bogenschützen. Er machte militärische Karriere und ermordete während eines Jagdausfluges den Sultan Qutuz und wurde selbst zum Herrscher.

Solamisch

geboren 1272 in Kairo, gestorben 1291 in Konstantinopel. Er war ein Sohn von Sultan Baibars.
Solamisch war als Siebenjähriger kurz Sultan, bevor er von Qalawun abgesetzt wurde. Er ging zu seinem Bruder Berke Qan nach Kerak ins Exil und gelangte später nach Konstantinopel, wo er 1291 starb.

Qalawun

Geboren 1222 war Sultan der Mamluken in Ägypten von 1279 bis 1290 und Begründer der Bahri-Dynastie.
Er diente unter Baibars I. Nach dessen Tod stürzte er Baibars‘ Söhne und machte sich selbst zum Sultan.

Chalil

Sultan von 1290–1293. Er eroberte die letzten Reste der Kreuzfahrerstaaten in Palästina und Syrien.
Assassinen
Sie waren eine religiös geprägte Spezialeinheit und Auftragsmörder, gegründet im 12. Jahrhundert von Hassan-i Sabbah.
Hauptsitz war die Burg Masyaf. Baibars unterwarf schließlich die Assassinen.

Friedensvertrag zwischen Bairbars und Prinz Eduard

Nachdem im Frühjahr 1272 die Nachricht von der Erkrankung des englischen Königs Heinrich III. den Orient erreichte, bereitete sich Prinz Eduard auf seine Heimreise vor. Mit ihm einigte sich Baibars durch Vermittlung Karls von Anjou auf einen elfjährigen Waffenstillstand zwischen Christen und Mamluken.

Fall von Akkon

Im Zuge der Belagerung von Akkon durch die Mamluken ging am 28. Mai 1291 die letzte bedeutsame Bastion des Königreiches Jerusalem verloren. Jerusalem selbst war bereits seit 1244 endgültig wieder in der Hand der Muslime. Tyros, Sidon und Beirut sollten zwischen Mai und Juli 1291 fallen. Mit einer Übermacht seitens der Mamluken von 60.000 Reitern, 160.000 Fußsoldaten und eigens für Akkon entworfenen Kriegsmaschinen, hatten die Christen nichts entgegenzusetzen.

Dr. Michael Persingers God-Helmet oder Religionshelm

Während der 1980er Jahre wurde er durch seine Experimente zur Neurotheologie berühmt. Mit seinem Religionshelm versuchte er, Religion als ein reines Konstrukt des Gehirns zu beweisen. Er stimulierte bei Testpersonen den Schläfenlappen elektromagnetisch und wollte so eine spirituelle Erfahrung induzieren. Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen geht man heute von einem Placeboeffekt aus.

Reinkarnation

Nicht nur im Hinduismus und im Buddhismus, ebenso in der christlichen Bibel finden sich Stellen, die auf Reinkarnation hinweisen. Jesus hat Johannes den Täufer als Elias bezeichnet.
Aber auch die Wissenschaft versuchte, das mit einer empirischen Forschung des kanadischen Psychiater Ian Stevenson (1918–2007) zu beweisen.

Quellen: Sachb.: Der letzte Templer, Leben und Sterben des Großmeisters Jacques de Molay, C:H:Beck Verlag
www. wikipedia.de

S.C. Scarlett
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